Kantonsratswahlen

Damit es dem Weinland und dem Kanton auch in Zukunft gut geht setze ich mich ein für ein eigenständiges Weinland, für die Entlastung des Mittelstandes und für eine intakte Landwirtschaft.

Damit es dem Weinland und dem Kanton auch in Zukunft gut geht

Eigenständiges Weinland
Der Bezirk Andelfingen, unser Weinland, ist ein attraktiver Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum. Eigenständige Gemeinden sind das Rückgrat dafür. Sie bieten der Bevölkerung gute Infrastrukturen und direkten Kontakt zu allen politischen und behördlichen Instanzen, die wir selbst gewählt und denen wir Verantwortung übertragen haben. So sind unter tatkräftiger Einflussnahme der SVP unsere bürgernah geführten Gemeinden entstanden. Das soll so bleiben!

Leider müssen wir feststellen, dass diese über viele Jahrzehnte gewachsenen, intakten Strukturen auch im Weinland bedroht sind. Immer mehr bürokratische Vorgaben «von oben» aus Zürich und Bern schnüren den Handlungsspielraum unserer Gemeinden ein. Wir können immer weniger selbst entscheiden. So bestimmen wir noch über einen Sechstel der Gemeindefinanzen. Der Rest sind sogenannte gebundene Ausgaben. Die bezahlen wir als Steuerpflichtige zwar auch, aber zu sagen haben wir da nichts mehr. Scheibchenweise werden den Bezirks- und Gemeindebehörden durch den Kanton immer mehr Kompetenzen weggenommen.

Da will ich weiterhin Gegensteuer geben. Die gewachsenen und intakten Bezirks- und Gemeindestrukturen müssen erhalten werden. Anpassungen müssen von den Bürgerinnen und Bürgern selber gewollt sein und dürfen nicht von oben diktiert oder mit finanziellen Geschenken erkauft werden. Ich will, dass die von uns gewählten Statthalter, Bezirksräte, Gemeinde- und Schulbehörden möglichst viel selbst entscheiden können und nicht zu reinen Befehlsempfängern der kantonalen Verwaltung werden. Ich will, dass das Bezirksgericht Andelfingen erhalten bleibt und generell, dass das Weinland nicht schleichend ein Anhängsel von Winterthur wird.

Entlastung des Mittelstandes
Die SVP ist die Partei des Mittelstandes, der Normalverdiener also. Wir sind die Partei der Arbeitnehmer, der KMU, der Gewerbler, der Bauern. Die Partei der Bürgerinnen und Bürger, die stolz auf eine unabhängige Schweiz sind und die nur so viel Staat wollen wie nötig. Hier im Weinland leben viele fleissige Menschen, die es gewohnt sind, morgens aufzustehen, zu arbeiten und für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Tatsache ist aber: Vom erarbeiteten Einkommen bleibt uns immer weniger. Der Anteil von Steuern, Gebühren, Abgaben und Prämien steigt unaufhaltsam an.

Alle sollen über ihr Einkommen aber möglichst frei verfügen können. Das stärkt die Wirtschaft, schafft Wohlstand, Arbeitsplätze und Lehrstellen. Dem Kanton Zürich geht es finanziell gut – nicht zuletzt dank der SVP. Davon soll die mittelständische Bevölkerung, die das Land in Bewegung hält, profitieren.

Darum fordert die SVP beispielsweise konkret um 5 % tiefere Steuern. Wir fordern den vollen steuerlichen Abzug der obligatorischen Krankenkassenprämien oder die Steuerbefreiung des AHV-Einkommens.

Intakte Landwirtschaft
Alle verlangen und konsumieren gute, gesunde und bezahlbare Nahrungsmittel. Am besten aus der Region von Bauern, die man kennt und denen man vertraut. Damit wir Bauern dieser Nachfrage weiterhin gerecht werden können, brauchen wir aber unternehmerischen Spielraum. Wir Weinländer Bauern wollen produzieren können, was die Konsumenten wünschen.

Einschneidende Gesetze, Vorschriften und Auflagen schränken aber auch die Landwirtschaft immer mehr ein. Das bremst und verteuert die Produktion von Lebensmitteln, die dann im Ausland beschafft werden müssen. Gleichzeitig will sich der Kantonsrat beispielsweise nicht mehr am Unterhalt der von ihm einst mitfinanzierten Meliorationswerken beteiligen. So werden wertvolle Fruchtfolgeflächen der Bewirtschaftung entzogen, was wahrscheinlich auch die Absicht dahinter ist.

Das Weinland ist nicht zuletzt der schönste Ort im Kanton geblieben, weil die Bauern seit Generationen aus Selbstverantwortung Sorge tragen zu Böden, Umwelt und Landschaftsbild. Da braucht es nicht noch weitere Auflagen und Formulare aus Zürich.

Als Kantonsrat und Parteipräsident der SVP des Kantons Zürich will ich mich in einer weiteren Legislatur in diesen und in weiteren Sachbereichen engagieren, damit es dem Weinland und dem Kanton Zürich auch in Zukunft gut geht.